Der Deutsche Ruderverband tagte in Schweinfurt.
Wichtige Weichenstellungen für die Zukunft des Rudersports.
Im Januar waren das Präsidium, der Vorstand, der Länderrat, die Fachressortvorsitzenden und der Jugendrat des Deutschen Ruderverbandes zu einer gemeinsamen Tagung für zwei Tage in Schweinfurt. Die Tagung fand in den Räumen des Schweinfurter Ruder-Club Franken statt.
Wichtige Themen standen auf dem Programm u.a. Safe Sport, die Finanzen, der Leistungssport. Zum Thema Safe-Sport ist Florian Pröckl, Safe-Sport-Referent des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), zu Gast gewesen. Er stellte den aktuellen Stand des Zukunftsplans Safe Sport sowie die nächsten Schritte hin zum angestrebten Safe Sport Code vor. Der Safe Sport Code ist ein Musterregelwerk, das interpersonale Gewalt in allen Erscheinungsformen – körperlich, seelisch, sexualisiert sowie durch Vernachlässigung – verbietet, auch unterhalb der strafrechtlichen Schwelle. Das Thema Finanzen wurde sehr ausführlich diskutiert und es war, wie immer, ein sehr schwieriges Thema. Sehr kontrovers wurde über die Entwicklung und Ausrichtung des Leistungssports in Richtung Olympia 2028/2032 diskutiert.
Verwöhnt mit guter Verpflegung durch den Wirt des Ruder-Clubs Sven Mirring fuhren alle Teilnehmer zufrieden nach Hause. Großes Lob gab es vom Präsidenten des DRV Moritz Petri und allen Teilnehmern für den Schweinfurter Ruder-Club der die Veranstaltung organisierte.
(Text und Bild: Siegfried Kaidel)








