Ein neuer Weg ins neue Jahr
„Es gehört seit 97 Jahren zur Tradition des Schweinfurter Ruder-Clubs, dass der Vorsitzende beim Weihnachtsfrühschoppen eine kleine Rede hält. Bis jetzt war der Weihnachtsfrühschoppen immer am 25.12. um 11 Uhr. Leider war die Teilnahme in den letzten Jahren rückläufig. Deshalb haben wir gedacht, wir probieren etwas Neues aus. Und zwar den Weihnachtsdämmerschoppen“. So begann am Sonntag 28.12. um 18:00 die Rede des 1. Vorsitzenden Willi Pulvermüller.
Am 18. Januar wurde dann noch zum Neujahrsempfang eingeladen und der Vorstand bekam Recht, beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Jung und Alt folgten den beiden Einladungen und selbst Mitglieder aus der Ferne reisten dazu an. Begrüßt wurden auch einige besondere Gäste, so der Referent der Stadt SW Jürgen Montag, der Vorstand des Stadtverbandes für Sport Jürgen Scholl, der stv. Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Roberto Nernosi, der Direktor der AOK Frank Dünisch.
Pulvermüller erwähnte mit Stolz die beiden Felixe, Sportler des Jahres (Lorenz Grimm) und den Sonder-Felix für das besondere ehrenamtliche Engagement eines Sport-Vereins, die der Club bei der Sportgala der Stadt Schweinfurt bekam und hob einige Veranstaltungen hervor. Pulvermüller „Herausheben möchte ich 3 Punkte aus dem letzten Jahr, 1. Kurse mit Schnupperrudern (immer schnell ausgebucht, in diesem Jahr wieder möglich), 2. Führungsseminar der oberen Managementebene über die mittlerweile bundesweit berichtet wird. Wir sind der einzige Ruder-Club in Deutschland, der so etwas anbietet. Der große Dank geht an den Macher – Jochen Karrlein. 3. Die bayerische Meisterschaft.“

Auch die Tradition wurde fortgeführt und so haben Marie Belschner und Sahra Morrison die Weihnachtskerze angezündet. Unser Ehrenmitglied Manfred Neubert hatte eine gute Idee, er übereichte die von Ihm gespendeten Leuchtshirts, an die Ruderjugend, damit Sie auf dem Wasser immer gut sichtbar sind. Besondere Siegespokale aus Silber laufen mit der Zeit leider an, Alex Morrisson nahm die Pokale kurzerhand mit nach Hause und jetzt erstrahlen sie wieder im alten Glanz. Im Anschluss gab es noch Weißwürste und gute Gespräche.
(Text und Fotos: Siegfried Kaidel)

























