World Rowing Masters Regatta 2024 in Brandenburg
World Rowing Masters Regatta 2024 in Brandenburg
Von Mittwoch, 11.09. bis Sonntag, 15.09.2024 rockten über 3.600 Teilnehmer aus 51
Ländern und 721 Vereinen die abseits der Metropole Berlin gelegene Kleinstadt
Brandenburg an der Havel. Auf dem Beetzsee fanden anlässlich der diesjährigen World
Rowing Masters Regatta mehr als 600 Rennen auf 8 Bahnen von 8 bis 19 Uhr im 3
Minuten Abstand statt.
Dass die Strecke windanfällig ist, war bekannt. Leider frischte dieser am
Samstagnachmittag so auf, dass für den restlichen Tag zuerst der Start der Kleinboote
gestrichen wurde und später auch der der Großboote, nachdem ein untergegangenes
Team gerettet werden musste.
Auch der Schweinfurter Ruderclub Franken war vertreten: Wilhelm und Ernst Kaidel,
sowie Jörg Reinhardt.
Wilhelm war am Freitag in seinem Einerrennen AK I gut positioniert und erreichte
knapp geschlagen in einem starken Feld einen hervorragenden 3.Platz (4:36min).
Jörg startete zusammen mit den Ingolstädter Ruderkameraden im Männerdoppelvierer
F und verfehlte nach einem heiß umkämpften Rennen mit ständigen
Führungswechseln mit einem italienischen Team um eine knappe halbe Sekunde den
Sieg und wurde Zweiter (3:23min).
Am Samstag nahmen die drei Schweinfurter Wilhelm, Ernst und Jörg einen der
Ingolstädter mit ins Boot (AK H) und fighteten bis zum Schluss und erzielten einen
guten Platz im Mittelfeld (3:53min).
Leider fiel dann der Doppelzweier AK I mit Wilhelm und Ernst dem Wind zum Opfer. Sie
waren schon zum Start gerudert und guter Dinge, da wurden die Rennen abgesagt.
Schade, da wäre sicher was mit einer guten Platzierung gegangen.
Jörg trat am Sonntag mit seiner Ruderpartnerin aus München im Zweier AK E an. Der
Schiebewind war heftig, die Wellen gerade noch beherrschbar. Sie machten ihre Sache
gut, sehr gut. Bei der Streckenhälfte waren sie ca. 5sec vor dem restlichen Feld und
konnten die Führung bis ins Ziel kontrollieren (3:54min). Der Sieg war erhofft, kam aber
nicht ganz überraschend, da die zwei schon bei der Euro-Masters-Regatta in München
vor ein paar Wochen gewinnen konnten. Aber jedes Rennen muss erst gerudert werden
und gerade bei solchen anspruchsvollen Bedingungen kann immer wieder etwas
Unvorhergesehenes passieren.
Es war eine gut organisierte Veranstaltung, die etwas unter dem Windverhältnissen
leiden musste. Durch die Menge der Boote, Bootstransporter und Kraftfahrzeuge
wurden die Wege sehr lang, so dass die Fitnessfreaks schon am späten Vormittag mit
den gezählten Schritten durch die Sportuhren die Erfüllung ihres Tagessoll gemeldet
bekamen.
Jörg Reinhardt












