Text und Bild von Siegfried Kaidel
Elf Ruderer starteten am 8. Januar 1983 früh um 5 Uhr zu einer außergewöhnlichen Tour zu Fuß von Dittelbrunn (später von Schweinfurt) zum Kreuzberg. „Damals herrschte noch ein gewisser Pioniergeist, da der Weg zum Kreuzberg uns in allen Einzelheiten nicht bekannt war. Mithilfe von Wanderkarten, Kompass und Taschenlampen kamen wir fast auf dem direkten Weg zum Ziel.“ So der damalige Mitläufer Horst Masuch. Die Verpflegung wurde komplett im Rucksack mitgeführt. Verpflegungsaufnahme durch Metzgereien entlang des Weges entsprach nicht dem Expeditionsgeist.

Am 6. Januar 2024 wurde diese Kreuzbergtour zum 41sten Mal durchgeführt. Der Unterschied: Die 33 Teilnehmer deckten eine Altersspanne von elf bis 88 Jahren ab und die Wandergruppe war fast paritätisch weiblich und männlich besetzt. In den Jahren wurden die Strecken angepasst, damit verschiedene „Leistungsgruppen“ laufen können. Die Strecken waren in diesem Jahr ca. 29 Kilometer von der „Schwarzen Pfütze“ und ca. 16 Kilometer von Aschach. Die nicht mehr so viel laufen konnten, die „Parkplatzwanderer“, drehten eine Runde um das Kloster. Alle Wandergruppen trafen rechtzeitig hungrig und durstig am gemeinsamen Treffpunkt, dem Berggasthof Elisäus, ein.
Allen Teilnehmern hat es wieder viel Spaß gemacht, da das Wetter auch mitgespielt hat und sogar einige Sonnenstrahlen gespendet hat.
(Anm.d.Red.: Der Beitrag ist auch erschienen in der Mainpost und auf unserer facebook-Seite.)








